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Schul-IT Profile der Länder

Die Studie hatte das Ziel, die IT-Systemlandschaften aller Bundesländer zu erfassen und vergleichbar darzustellen, um eine Standortbestimmung und Grundlage für länderübergreifenden Austausch zu schaffen. Dafür wurden Interviews mit allen Ländern, ergänzende Recherchen sowie ein grafisches Modell mit Begleittext eingesetzt und den Ländern zur Validierung vorgelegt.

Highlights

Das Wichtigste in Kürze

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Große Vielfalt

Kostenloser, einfacher und sicherer Zugriff für Lehrkräfte und Schüler:innen auf eine Auswahl digitaler Bildungs-angebote. Die erweiterte Auswahl an Bildungsangeboten für den Unterricht und die Unterrichts-vor- und nachbereitung er-leichtert das Kennenlernen neuer Werkzeuge und regt zum Ausprobieren an.

Mehr Sicherheit

Der Datenaustausch zwischen dem jeweiligen Landesportal und den digitalen Bildungsangeboten ist datenschutzkonform und sicher. VIDIS folgt dem Prinzip der Datensparsamkeit, d.h. es werden nur Daten übermittelt, die tatsächlich zur Nutzung des jeweiligen Bildungsangebots

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Geprüfte Angebote

Die Anbindung von Bildungs-angeboten an VIDIS erfolgt nur bei Erfüllung rechtlicher und tech-nischer Teilnahmekriterien durch die Anbieter. Der Auftrag der Länder ist es, möglichst vielen Anbietern eine gleichberechtigte Teilnahme zu ermöglichen.

Vereinfachung und mehr Transparenz

Alle Lehr- und Lernangebote über VIDIS sind mit bestehendem Benutzerkonto über das Schulportal des Landes sichtbar und erlauben die Anmeldung mit einem Nutzernamen und Passwort – lange Lese-zeichenlisten und das Merken unterschiedlicher Nutzernamen und Passwörter entfallen.

Erleichterte Anbindung

Sind Lizenzen für ein Bildungsangebot über das Land oder den Schulträger erworben worden, soll perspektivisch das Freischalten digitaler Bildungs-angebote für Lehrkräfte und Schüler:innen durch die Schulleitung über den Service- und Administrationsbereich hier auf „vidis.schule“ möglich werden.

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Vorgehen und Methodik

Die Ergebnisse basieren auf einer klaren und transparenten Methodik – Interviews, Analyse und Visualisierung.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Egestas in mattis odio neque. Suspendisse ultrices mauris diam mauris,

01 – Projektplanung
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02 – Interviews
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03 – Recherche
04 – Visualisierung
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Länderprofile
Baden Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Alle anzeigen

Willkommen im wunderschönen Baden Württemberg – Hallole.

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Digitalisierungsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg

SCHULE@BW ist eine modulare Bildungsplattform, die Unterricht, Organisation, Verwaltung und Support integriert – mit starker Einbindung von Open Source, Cloud-Lösungen und ersten KI-Angeboten.

Plattform

SCHULE@BW – seit 2024 im Regelbetrieb, modular aufgebaut, Schulen entscheiden selbst über Nutzung.

Unterricht / Lernen

Lernmanagementsysteme itslearning und Moodle BW, Videokonferenzsystem BigBlueButton, Kollaboration mit Collabora, Zugang zu Mediatheken SESAM und MUNDO.

Organisation

Sicherer Messenger (Threema Work), Digitaler Arbeitsplatz (dPhoenix + Collabora, Nextcloud, OpenXchange mit Mail, Kalender, Aufgaben), KI-Assistent F13 (Beta: Chat & Dokumentenbefragung).

Verwaltung

Zentrales Identity- & Accessmanagement (IdAM) mit Dashboard; Schnittstelle zu ASV-BW (Schulverwaltung, verbunden mit ASD-BW für Statistik, Planung, Monitoring); NEO für Notenerfassung.

Betrieb

SaaS-Prinzip über Dienstleister, auch bei Open-Source-Software.

Support
  • SCS als Single-Point-of-Contact für technischen Support
  • ZSL (Fort- & Weiterbildung, Unterrichtsqualität, Entwicklung)
  • LMZ (digitale Medien, Fortbildungen, Beratung, paedML).

Die Studie im Detail

Die Digitale Bildungsplattform SCHULE@BW stellt Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg digitale Werkzeuge für den Unterricht sowie für dienstliche Aufgaben bereit.

Sie unterstützt Lehrkräfte und Schulleitungen, reduziert Administrationsaufgaben und fördert die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen. Nach einer Projektphase ist SCHULE@BW 2024 in den Regelbetrieb übergegangen, wobei Schulen und Lehrkräfte gemäß Schulgesetz individuell über die Nutzung der Angebote entscheiden. SCHULE@BW ist modular aufgebaut.

Für den Bereich Unterricht und Lernen stehen die Lernmanagementsysteme (LMS) itslearning und Moodle BW, das Videokonferenzsystem BigBlueButton sowie die Dokumentenzusammenarbeit Collabora zur Verfügung. Die LMS bieten grundständig über deren Bordmittel Funktionen für ein individuelles, kooperatives und kollaboratives Lernen mitsamt Kommunikationswerkzeugen. Zusätzlich sind die Mediathek SESAM des Landesmedienzentrums (LMZ) sowie die offene Bildungsmediathek MUNDO an die LMS angebunden. Über SESAM sollen zukünftig auch weitere Inhalte erreichbar sein.

SESAM wird darüber hinaus auch als eigenständiger Dienst über SCHULE@BW mit Single Sign On (SSO) verfügbar gemacht. Zudem können über SESAM bildungsplanspezifische Inhalte abgestimmt auf die im Unterricht vermittelten Kompetenzen (Metadata for educational Media (MEM)) recherchiert und genutzt werden. Im organisatorischen Bereich stehen Lehrkräften ein sicherer Messenger (Threema Work) sowie ein digitaler Arbeitsplatz auf Basis von dPhoenix zur Verfügung. Der browserbaierte Digitale Arbeitsplatz für Lehrkräfte (DAP) beinhaltet eine Software für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen auf Basis von Collabora. Zudem wird ein Online-Datenspeicher auf Basis von Nextcloud bereitgestellt, der es Lehrkräften ermöglicht, Dateien ortsunabhängig zu speichern und zu teilen.

Für die Kommunikation umfasst der DAP eine landesweit einheitliche E-Mail-Adresse für Lehrkräfte, ein E-Mailpostfach, Kontakteverwaltung, Kalender und eine Aufgabenorganisation auf Basis von Openxchange. Darüber hinaus können Lehrkräfte in einer aufwachsenden Bereitstellung die KI-Assistenz F13 über SCHULE@BW nutzen. Die KI-Assistenz basiert auf Open-Source-Sprachmodellen, wird in der Cloud-Infrastruktur der BITBW betrieben und bereits in der Landesverwaltung genutzt. F13 für Lehrkräfte beinhaltet in der Betaphase zunächst Chat-Funktionen und Dokumentenbefragung. Das zentrale Element von SCHULE@BW ist das Identity- und Accessmanagementsystem (IdAM). Das IdAM mit Dashboard ermöglicht eine einheitliche Anmeldung und verwaltet die Nutzendenrechte. Das IdAM wird in Kooperation mit Rheinland-Pfalz weiterentwickelt und von der BITBW bereitgestellt. Das IdAM ist über eine Schnittstelle mit der Amtlichen Schulverwaltung Baden-Württemberg (ASV-BW) verbunden, sodass die Nutzendendaten effizient verwaltet und aus ASV-BW per Knopfdruck in SCHULE@BW importiert werden können.

Die Bereitstellung, der Betrieb und die Fortentwicklung der Bausteine von SCHULE@BW folgen grundsätzlich dem Software-as-a-Service (Saas)-Prinzip über beauftragte Dienstleister. Dies trifft auch dann zu, wenn die Software ganz oder teilweise – wie beispielsweise bei Moodle, dem DAP, dem Messenger Threema oder beim IdAM – Open-Source lizenziert ist. ASV-BW dient als Verwaltungssoftware für Schulen und ist an das Amtliche Schuldaten-System Baden-Württemberg (ASD-BW) angebunden. Über ASV-BW werden Lernenden- und Lehrendenverwaltung, zentrale Listen, Formulare und amtlich vorgegebene Zeugnisvorlagen bereitgestellt. Zudem ermöglicht die Notenerfassung Online (NEO) eine datenschutzrechtlich gesicherte Eingabe von Noten und verbalen Beurteilungen. ASD-BW ist das zentrale System für die Amtliche Schulstatistik und liefert wichtige Steuerungszahlen für die Schulaufsicht und das Kultusministerium. Es unterstützt die Lehrereinsatzplanung, Personalverwaltung und das Bildungsmonitoring und ermöglicht Sonderabfragen an Schulen. 

Für den Support der Lehrkräfte steht Schulen in Baden-Württemberg das Servicecenter Schulverwaltung (SCS) als Single-Point-of-Contact (SPoC) zur Verfügung. Es unterstützt bei technischen Fragen oder bei Problemen und sorgt für eine koordinierte Bearbeitung technischer Anliegen. Im Bereich der pädagogischen Unterstützung und didaktische Szenarien sind das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) sowie das Landesmedienzentrum Baden- Württemberg (LMZ) tätig. Das ZSL entwickelt Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte, sichert die Unterrichtsqualität und begleitet schulische Entwicklungsprozesse. Das LMZ unterstützt Schulen mit digitalen Medien, grundlegenden Fortbildungen sowie technischen Lösungen wie der paedML und berät bei der Nutzung digitaler Medien im Unterricht. Gemeinsam gewährleisten diese Einrichtungen eine umfassende Unterstützung für Lehrkräfte und Schulen.

Bayern

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Digitalisierungsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg

SCHULE@BW ist eine modulare Bildungsplattform, die Unterricht, Organisation, Verwaltung und Support integriert – mit starker Einbindung von Open Source, Cloud-Lösungen und ersten KI-Angeboten.

Unterricht / Lernen

Lernmanagementsysteme itslearning und Moodle BW, Videokonferenzsystem BigBlueButton, Kollaboration mit Collabora, Zugang zu Mediatheken SESAM und MUNDO.

Betrieb

SaaS-Prinzip über Dienstleister, auch bei Open-Source-Software.

Support
  • SCS als Single-Point-of-Contact für technischen Support
  • ZSL (Fort- & Weiterbildung, Unterrichtsqualität, Entwicklung)
  • LMZ (digitale Medien, Fortbildungen, Beratung, paedML).

LÜV

Landesübergreifende Vorhaben

Die länderübergreifenden Vorhaben (LüV) sind zentrale Projekte im Rahmen des DigitalPakts Schule und bündeln gemeinsame Bedarfe der Bundesländer. Sie schaffen eine einheitliche Landschaft von Diensten, die perspektivisch allen Ländern zur Verfügung stehen können. Besonders wichtig sind dabei Vermittlungsdienste, die sicheren Datenaustausch und Interoperabilität gewährleisten. LüV ergänzen die individuellen Landesstrategien, wobei einige Projekte bereits fest eingeplant sind, andere noch in Pilot- oder Wartestellung.

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